REZEPT: SchokaChai-Creme

Rezept: SchokaChai-Creme - die schokoladige Dessert-Creme

 

Das super-schnell zubereitete Dessert für jeden Tag!

 

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

Verrühren Sie den SchokaChai im gut gekühlten Joghurt mit einem Schneebesen gleichmäßig – fertig ist eine aufregende Leckerei. Dazu passen ideal Honigmelonenstreifen, Pfirsichspalten oder auch Weintrauben.

 

Der erste Darjeeling-Flug(zum)-Tee

Der erste Darjeeling-Flug(zum)-TeeAuf meiner allerersten Reise nach Indien, waren wir nun schon einige Tage in Kalkutta und wollten jetzt endlich mal die ersten Teegärten sehen. In diesen wenigen Tagen konnten wir einige sehr wertvolle Kontakte zu den Teefirmen knüpfen und diese luden uns sehr offenherzig ein, ihre Teegärten in Darjeeling zu besuchen. Man werde alles Nötige für uns arrangieren, uns in Bagdogra, dem Flughafen für Darjeeling abholen lassen usw.

So standen wir also wieder auf dem Flughafen von Kalkutta dem Dum Dum Airport, allerdings dieses Mal in einem anderen Teil des Gebäudes, im nationalen Teil.

Auch hier wieder das in Indien einfach überall vorhandene Getümmel von Menschenmassen. Kaum hielt unser Auto an, wurden wir von Horden von Gepäckträgern umschwirrt, die unser Gepäck auf einen Trolley laden und für uns tätig sein wollten. Bei diesem ersten Einchecken in Indien wussten wir noch nicht, dass nur der in das Gebäude eingelassen wird, der ein gültiges Flugticket für einen Flug am gleichen Tag vorweisen konnte.

Die Gepäckträger mussten draußen bleiben. Selbstredend forderten sie lautstark ein Trinkgeld bzw. einen Lohn, auch wenn sie das Gepäck kaum 50m beförderten. Jeder wollte Geld von uns. Jeder der mindestens Fünf, von denen jeder zumindest einmal den Trolley angefasst hatte, sonst aber nichts Produktives geleistet hatte. Wir gaben einem, der wenigstens ein bisschen gearbeitet hatte ein paar Rupien. Was dann natürlich dazu führte, dass die anderen in Heulen und Wehklagen ausbrachen. Als wir uns davon nicht erweichen ließen, probierten sie es mit Flüchen und Verwünschungen – als das auch nicht zum Ziel führte fingen sie an, an meinem Ärmel zu ziehen, bis ich ziemlich barsch und lautstark dem Treiben ein Ende setzte und wir die Sperre, die Ticketbesitzer und solche ohne Ticket trennte passierten.

Aber auch auf dieser Seite, der privilegierten Seite der Flugreisenden, ging es laut und hektisch zu. Es wuselte wie im Ameisenhaufen. Aus den altersschwachen Lautsprechern krächzten ziemlich unverständliche Ansprachen, die zwar an die englische Sprache erinnerten, aber ansonsten ziemlich nutzlos verhallten.

Mit einigem Hin und Her fanden wir den richtigen Schalter für den Flug nach Bagdogra. Hierzu muss man wissen, dass es damals in Indien für Inlandsflüge praktisch gesehen nur eine Fluggesellschaft gab, die staatliche „Indian airlines“.

Der check in-Schalter war so eine Art Stehpult, hinter dem sich einige Angestellte der Airline regelrecht verschanzt hatten um dem riesigen Ansturm von Passagieren, die alle laut schrien, drückten, zerrten und drängelten, Herr zu werden. Was ich an dieser Stelle auch erklären muss, ist dass zu dieser Zeit praktisch alle Flüge mehr als drei- oder vierfach überbucht waren. Und dass jeder Inder das Gefühl hatte, dass er noch ein wenig wichtiger sei, als der Mensch neben ihm. Ja, dass er jemanden wichtigen kenne, der eben noch ein bisschen wichtiger sei, als der, den der Nachbar kennt usw.

Das Ergebnis war jedenfalls immer ein völliges Chaos. Für die ca. 130 Plätze, die eine Boeing 737 hat, wie sie damals von Indian Airlines geflogen wurde, standen regelmäßig mindesten 250 Menschen an, immer von der Hoffnung getrieben, dass die Wartelistennummer doch noch reichen könnte.

Anfangs standen wir noch recht gesittet und ruhig an – schließlich wussten wir von dem Thema der ständigen, gewaltigen Überbuchung noch nichts. Der Check in-Schalter stand inzwischen schon mindestens zehn Meter weiter hinten, als bei Beginn des Eincheckens, weil ihn die Menschenmasse samt den Angestellten dahinter immer weiter vor sich her geschoben hatte. Irgendwann dämmerte uns, dass wir trotz gültiger Tickets, trotz der auf Dollarbasis bezahlten und damit für das damals devisenschwache Indien wichtigen Tickets, so wohl nie einen Platz im Flugzeug erhalten würden.

Also änderten auch wir unsere Taktik. Ich blieb zurück und bewachte unser Gepäck, während meine Begleiterin Carolin sich durch die Meute kämpfte. Das hat aber nur deshalb funktioniert, weil die Inder einer „Lady“ noch dazu einer europäischen, einen gewissen Respekt entgegenbrachten und sie zumindest etwas weniger in die Zange nahmen, beim Ansturm auf den Schalter.

Wundersamerweise hatte es Carolin tatsächlich geschafft, unsere Bordkarten zu erhalten und das Gepäck einzuchecken. Jetzt galt es durch die Sicherheitskontrollen zu kommen. Diese machten aber, obwohl die Beamten nur herumsaßen, prinzipiell frühestens 45 Minuten vor dem theoretischen Abflug auf. Auch wenn die Flugzeiten eigentlich eher eine ca. Angabe waren. Mit etwas Glück stimmte wenigstens der Tag. Die tatsächliche Abflugzeit verschob sich fast immer um mehrere Stunden, vor allem je weiter es in den Nachmittag hinein ging.

Der Flug startete mit „nur“ dreieinhalb Stunden Verspätung und verlief einigermaßen normal und ruhig. Wenn es nur nicht so verdammt eng wäre in den Sitzen für meine Größe. Ich bekam kaum die Knie hinein und konnte kaum sitzen. Der Service an Bord war grandios. Es gab die Auswahl zwischen Wasser aus Plastikbechern und Wasser aus Plastikbechern. Weil uns aber nicht klar war, wie sicher das Wasser war, also ob wir es gesundheitlich vertragen würden oder nicht, verzichteten wir vorsichtshalber.

Im Anflug nach Bagdogra konnten wir unter uns die ersten, nein unsere allerersten Teefelder und Teefabriken sehen. Sozusagen etwas Flugtee. Nach einer Stunde Flugzeit landeten wir in Bagdogra. Sofort nach der Landung umstellten einige Soldaten das Flugzeug und postierten sich mit ihren Gewehren unter den Tragflächen – zum Schutz vor der intensiv herunterbrennenden Sonne. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Bagdogra ist eigentlich ein Militärflugplatz der Indian Airforce, der nur ab und an für zivile Flüge genutzt wurde. Heute gibt es ein neues Gebäude für die zivile Luftfahrt und auch wesentlich mehr zivile Flüge. Damals gab es im Schnitt höchstens einen Flug pro Tag.

Am Ausgang erwartete uns zweierlei: Erstens der Manager des Teegartens Barnesbeg, und der Beamte, der uns ein besonderes Permit in den Pass stempelt. Lesbar ist es nicht, dafür ist der Stempel schon viel zu alt und abgenutzt. Aber für den Besuch der immer etwas unruhigen Region Darjeeling brauchte es eine besondere Genehmigung und die hatten wir jetzt.

(Anm.: In den ersten Jahren, in denen ich nach Indien gereist bin, war Darjeeling durchaus ein ziemlich unruhiges Gebiet, da die dort lebende Volksgruppe der Ghurkhas bis heute eine weitgehende Autonomie vom Bundesstaat West-Bengalen fordert. Bisweilen gibt es groß angelegte Generalstreiks aber auch hin und wieder blutige Unruhen.

Erst im März 2012 wurde eine relativ große Autonomie mit vielen eigenen Verwaltungsbereichen Wirklichkeit, nachdem im Jahr zuvor, nach Jahrzehnten einer kommunistisch geprägten Regierung in West-Bengalen ein Regierungswechsel stattfand. Im Mai 2011 übernahm Mamata Banerjee das Amt der Premierministerin von West-Bengalen und es sah es so aus, als ob es nachhaltige Lösungen geben könnte.

Jetzt im Sommer 2017 ist erneut ein erbitterter Generalstreik ausgerufen worden, in dessen Verlauf es schon viele Tote zu beklagen gibt. Die Teegärten sind seit Wochen geschlossen und arbeiten nicht. – siehe auch unsere aktuelle Berichterstattung hier im Blog zu Darjeeling.)

Unser Gepäck wird in ein klappriges Taxi verstaut und los geht es. Zunächst noch durch die Reihen der Airforce Kasernen, bis an den Schlagbaum der Militäranlage, wo der Taxifahrer seine dort in einer Baracke hinterlegten Papiere wieder abholen und das Taxi aus dem Militärgelände auschecken musste. Damit auch jeder weiß, wo er sich befindet thront am  Kaserneneingang ein aufgebocktes Jagflugzeug.

Durch unzählige Menschen, vorbei an jeder Menge von Buden, vor denen sich Koffer stapelten, die alle aus Blech und  von Hand gemacht waren, fuhren wir in Richtung Darjeeling.

Wir überquerten breite, im Moment wenig Wasser führende Gebirgsflüsse und fuhren das erste Mal durch einen Teegarten. Links und rechts der Strasse standen die ersten Teebüsche. Die Fahrt ging noch etwas weiter durch die Ebene bevor die Strasse begann kräftig anzusteigen. Immerhin hatten wir fast 2000 Höhenmeter vor uns, die es zu überwinden galt. Immer wieder querten wir die Gleise des „Toytrain“, der Schmalspur-Eisenbahn, die die Engländer zwischen 1879 und 1881 gebaut haben. Teilweise verlaufen die Gleise  bis heute  mitten in der Strasse.

Das Taxi ächzte die steile und oft auch sehr enge Strasse hoch. Mit jeder Kehre schraubten wir uns höher hinauf. Neben uns fiel die Strasse fast immer atemberaubend steil ab. Leitplanken gab es keine, dafür konnten wir hin und wieder einmal weit unter uns am Fuße des Abgrunds zerschellte Lastwagenwracks ausmachen.

Abgesehen von diesen „vertrauensbildenden Maßnahmen“ waren wir völlig begeistert von der Schönheit dieses Teeanbaugebietes. Wie sich die Teefelder an die steilen Hänge schmiegen, wie die von der Tiefebene, der Bengalischen Bucht aufsteigende Feuchtigkeit sich langsam in dichten Nebel und in Wolken verwandelte.  Eine wirklich märchenhafte, manchmal schon mystische Szenerie, tat sich da vor uns auf und zog uns in ihren Bann.

Wir erreichten die Stadt Ghoom, die lange Zeit, bis zum Bau der chinesischen Tibetbahn, als höchste Bahnstation der Welt galt. Hier sahen wir, wie der Verkehr hier oben auf engstem Raum abgewickelt wird. Der Toytrain schnaufte röhrend und Dampf speiend, ganz langsam den Berg hinauf. Kurz vor die Lokomotive kam, räumten die Basaris (kleine Ladenbesitzer) ihre Auslagen von den Schienen. Kaum war der Zug vorbei, räumten die Händler ihre Waren wieder in ihren „Laden auf den Schienen“, während die dicken Rauchschwaden der Lok noch über der Straße waberten. Mit jedem Höhenmeter, den wir weiter hinauffuhren, wurde es auch frischer, so dass wir bald unsere Pullover anzogen. Nach den über vierzig Grad unten in Bagdogra empfanden wir es hier oben mittlerweile als sehr kühl.

Nach über dreieinhalb Stunden Fahrt mit dem altersschwachen Taxi erreichten wir, völlig durchgeschüttelt, den Teegarten Barnesbeg, wo wir vom Manager und von den Hausangestellten herzlich willkommen geheißen wurden. Natürlich gab es dann auch gleich eine Tasse des gerade ganz frisch geernteten alleresten Tees des Jahres.

Der war sozusagen genauso frisch in Darjeeling, wie wir und unser erster echter Darjeeling-Flugtee!

 

 

Aktuelles aus Darjeeling

Der Streik in Darjeeling geht unbefristet weiter, die Teegärten bleiben geschlossen und auch das öffentliche Leben in Darjeeling ist lahmgelegt. Auch das Treffen am 18. Juli in Kalimpong brachte keine Lösung des Konflikts. Kalyan Dewan, der Sprecher des Streikkommittees sagte: „Der ganze Streik muss nach Delhi zur Zentralregierung getragen werden, denn nur da kann das Problem entschieden werden.“ Das nächste Treffen ist deshalb für den 1. August in Neu Delhi terminiert. Dort soll es Demonstrationen und Hungerstreiks geben.

In der Zwischenzeit gab es in Darjeeling blutige, teils tödliche Zusammenstöße. Schon 9 Menschen sind zu Tode gekommen. In der kleinen Stadt Mirik wurden mehrere öffentliche Gebäude, darunter auch eine Stromversorgungsstation angegriffen und niedergebrannt.

Den Schulen erlauben die Streikenden immer noch keinen Schulbetrieb. Dies ist besonders problematisch, weil jetzt die zentralen Prüfungen anstehen und in den „Hills“ zahlreiche Internate angesiedelt sind.

 

Der Streik in Bildern – Hier gehts zum Video.

 

Darjeeling streikt weiter – Treffen bringt keine Lösung

Darjeeling streikt weiter - Treffen bringt keine Lösung - basierend auf Zeitungsartikeln aus Indien vom 7.7.2017

Öffentliches Leben weiter komplett lahm gelegt. Auch Schulen bleiben geschlossen. Versorgung mit Lebensmitteln wird immer prekärer.

Von Ralph Munz, OASIS-Versand

Darjeeling: Am gestrigen Donnerstag trafen sich alle politischen Parteien zu Beratungen. Es wurde beschlossen weiter zu streiken und sich am 18. Juli erneut zu treffen.

 

Gestern, am 22. Tag des Generalstreiks in Darjeeling, trafen sich alle am Streik beteiligten politischen Parteien im Mädcheninternat St. Georges School in Pedong nahe der Stadt Kalimpong. Alle politischen Führer riefen dazu auf, den Streik in voller Härte und ohne jegliche Ausnahmen fortzusetzen.

Mann Ghising, Präsident der Ghorka National Liberation Front, erklärte schon am Mittwoch, dass das einzige Ziel des Streiks ein unabhängiger Staat „Ghorkaland“ sei.

Um dies zu erreichen, so waren sich alle Parteien einig, könne es keine Ausnahmen geben. Noch nicht einmal humanitäre Ausnahmen um die zunehmend prekärer werdende Versorgungslage mit Lebensmitteln zu verbessern. Selbst die Schulen müssten geschlossen bleiben.

Ohne weitere Ergebnisse vertagte man sich auf das nächste Treffen am 18. Juli.

Damit ist zu befürchten, dass in diesem Jahr die komplette second-flush Ernte in Darjeeling ausfallen wird. Den Teegärten sind schon bis heute Verluste in Höhe von mindestens 30 Millionen Euro entstanden.

Selbst wenn der Streik irgendwann endet, wird es längere Zeit dauern, bis die inzwischen wild ausgewachsenen Teebüsche (unser Bild)  wieder zurückgeschnitten und in einen „pflückfähigen“ Zustand gebracht werden können.  Etliche Teegärten mit festen Vorbestellungen für „second flush“-Tees, so genannten Forward-Kontrakten, haben inzwischen die Ausstiegsklausel „force majeure“ für höhere Gewalt geltend gemacht, da sie aufgrund des Streiks Ihre Lieferverpflichtungen nicht einhalten können.

Der OASIS-Versand berichtet weiter.

 

 

Bio-Tee-Rezepte – KALT: Golden Ice tea – Bio-Grüntee mit Aprikosen-Eiswürfeln

Golden Ice tea (Bio-Grüntee) mit Aprikosen-Eiswürfeln

 

Zutaten:

für die Aprikosen-Eiswürfel

  • 1-2  Aprikosen in kleine Würfel schneiden
  • 1 Zweig frischer Thymian (Blättchen abzupfen)
  • Wasser

für den Eistee

  • 800ml Wasser
  • 20g  OASIS-Bio-Grüntee Aprikose (BestNr.684)
  • 2 EL Blütenhonig (z.B. Sonnentor Bio-Creme-Honig BestNr. 29450)
  • 4 Zweige Pfefferminze, einen Zweig zurück behalten
  • 3 Zweige Thymian, einen Zweig zurück behalten
  • ½ TL Kurkuma (BestNr. 34043)
  • Zitronensaft

 

Zubereitung
für die Aprikosen-Eiswürfel:

Aprikosen und Thymian in eine Eiswürfelform verteilen, mit Wasser auffüllen, ca. 2 Std. gefrieren.

 

Zubereitung
für den Eistee:

Wasser in Stieltopf erhitzen, von der Platte nehmen und auf ca. 80°C abkühlen lassen. Grüntee zugeben, ca. 3 Min. ziehen lassen, Teeblätter herausnehmen oder abseihen. Honig darunterrühren, Pfefferminze, Thymian, Kurkuma und etwas Zitronensaft beigeben, auskühlen lassen.

In Gläser gießen, Aprikosen-Eiswürfel beigeben, mit der beiseite gestellten Minze und dem Thymian verzieren.

 

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Bio-Tee-Rezepte – KALT: Grüner Eistee mit Ingwer

Rezept: Grüner Eistee mit IngwerEistee kann man selbst auch ganz ohne Zucker herstellen. Das ist viel gesünder und sehr erfrischend.

 

Zutaten:

  • 1 Liter Wasser
  • 25 g Bio-Grüntee Ingwer (BestNr.6246)
  • 2 Bio-Limetten
  • Evtl. Bio-Ingwer
  • Eiswürfel

 

Teeblätter mit ca. 80°C heißem Wasser übergiesen und ca. 3 Minuten ziehen lassen. Teeblätter abeseihen. Tee abkühlen lassen. Tipp: Tee schon am Vortag zubereiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Tee in einem Glas über reichlich Eis gießen. Limetten auspressen und zum Grüntee geben. Wer mag kann auch die Schale der Bio-Limetten abreiben und noch etwas fein geraffelten, frischen Ingwer zugeben.

Wir finden, dass Süßen hier nicht unbedingt nötig ist. Wer es süß mag, kann mit Honig oder anderen Süßungsmitteln süßen.

 

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Generalstreik legt Darjeeling lahm

Generalstreik legt Darjeeling lahm - Regierung entsendet ArmeetruppenRegierung entsendet Armeetruppen

Von Ralph Munz, OASIS-Versand

 

Darjeeling: Wieder einmal legt in Darjeeling seit Wochen ein Generalstreik für einen unabhängigen Staat „Ghorkaland“ die Bergregion und den Teeanbau lahm. Von den Streikenden wird dieser inzwischen zunehmend über „WhatsApp“ Nachrichten koordiniert und wird damit immer effektiver in der Durchsetzung.

Der aktuelle Generalstreik begann Mitte Juni. Die Premierministerin des Bundesstaates West-Bengal zu dem Darjeeling gehört, verbot erfolglos die Streiks. Darjeeling ist ein auch für Inder, gerade im Juni und Juli sehr beliebtes Ferienziel um der Hitze zu entfliehen. Als Folge des Streiks wurden in der nur über wenige Gebirgsstraßen erschlossenen Region schnell die Vorräte knapp und es kam auch zu Ausgangssperren.

Die Streikenden hinderten die Touristen daran, die Region mit Taxis, Bussen oder dem Toytrain zu verlassen. Daraufhin entsandte Premierministerin, Mamata Banerjee, starke Polizei- und Armeetruppen nach Darjeeling um tausende von Touristen mit Bussen aus der Krisenregion zu evakuieren.

Auch die Teegärten mussten in Folge des Streiks schließen und können nicht mehr produzieren. Das ist gerade jetzt, in der Zeit der höchsten Erntemengen des Jahres, ein herber Rückschlag für die, wegen der schwierigen topografischen Lage ohnehin wenig profitablen Teegärten. Im Teegarten Tukdah versuchten die Streikenden ein Bürogebäude in Brand zu setzen. Zwei davor parkende Regierungsfahrzeuge brannten aus.

Die Times of India berichtete in Ihrer Ausgabe vom 28. Juni, dass inzwischen auch die Vorräte an Medikamenten lebensbedrohlich knapp werden. R.K. Brailey der der Sekretär der Apothekervereinigung von Darjeeling sagte: „Wir haben kaum noch lebensrettende Medikamente. Die Vorräte reichen nur noch für einige Tage“.  Das für die Region zentrale und wichtige Krankenhaus in Darjeeling –Stadt verfüge nur noch über etwa 40 Blutkonserven.

Wegen des Streiks sind auch Lebensmittel sehr knapp geworden und die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich seit Beginn des Streiks verdoppelt. So kostet ein Kilogramm Kartoffeln inzwischen umgerechnet schon über einen Euro – ein sehr hoher Preis in einem armen Land. Nun wird versucht Lebensmittel aus dem Nachbarland Nepal und aus dem Nachbarstaat Sikkim herein zu schmuggeln. Besonders problematisch ist, dass die Bevölkerung wegen geschlossener Banken kaum noch über Bargeld verfügt mit dem sie überhaupt etwas kaufen könnte. Die Läden bleiben aus Angst vor Übergriffen geschlossen.

Der Hintergrund für die immer wiederkehrenden Streiks in Darjeeling ist, dass sich die mehrheitlich zum Volksstamm der Nepali gehörenden Ghorkas, weder vom Bundesstaat West-Bengalen noch von der Zentralregierung in Neu Delhi angemessen repräsentiert fühlen. Deshalb möchten Sie einen unabhängigen Staat „Ghorkaland“ errichten. Ein Ansinnen über das es seit Jahrzehnten Verhandlungen gibt, die aber immer mehr oder weniger ergebnislos verlaufen sind und das von der Unionsregierung abgelehnt wird.

Gemäßigte Kräfte haben für den Freitag zu einem „Friedens- und Einheitsmarsch“ in Siliguri am Fuß des Darjeeling-Distrikts aufgerufen.

 

Persönliche Anmerkungen vom Autor Ralph Munz:

Schon als ich vor fast 30 Jahren das erste Mal in Darjeeling war, eskalierte der Streit um die Unabhängigkeit immer wieder blutig. So wurden bei meinem ersten Besuch im Teegarten Seeyok , nahe der Grenze zu Nepal, in einer Nacht mehrere Ladenbesitzer im Teegarten ermordet. Damals war es wegen der Unruhen und Anschläge nur unter strengen Auflagen möglich, im Distrikt unterwegs zu sein. Ich musste mich etwa alle 10 Kilometer an einem Checkpoint an- bzw. abmelden und ich brauchte eine spezielle Genehmigung um überhaupt in Darjeeling reisen zu können.

Dazwischen war es dann einige Zeit ruhiger, da die Regierung den Ghorkas eine gewisse autonome Verwaltung des Gebietes und die Wahrung ihrer kulturellen Identität zugesichert hatte.

Dazu muss man wissen, dass die Ghorkas sich auch als „ stolze Krieger“ verstehen und das traditionelle „Kukri“, ein schweres Messer, das auch als universelles Werkzeug beispielsweise zum Holzhacken verwendet wird, ständig bei sich tragen.

Das Kukri ist aber auch eine tödliche Waffe. Und nicht von ungefähr ist ein Ghorkaregiment noch immer als Elitetruppe bei den englischen Streitkräften im Dienst. Der Stolz der Ghorkas und ihre Verbundenheit mit ihren Traditionen imponierte mir immer. Natürlich lehne ich als Pazifist jegliche Gewalt kategorisch ab.

Mehrmals habe ich als hohe Ehre der Freundschaft selbst ein Kukri als Geschenk überreicht bekommen. Eine Geste mit sehr enormer symbolischer Bedeutung. So ehren die Ghorkas traditionell einen Freund und sagen ihm damit, dass man ihm voll vertraut und ihm deshalb mit dem Kukri eine ebenbürtige Waffe übergibt.

 

 

Der Teegarten Puttabong (früher Tukvar)

Der Teegarten Puttabong (früher Tukvar)Der imposante, schneebedeckte Himalayariese Kanchenjunga, der dritthöchste Berg der Erde, thront majestätisch über Puttabong. Schon 1852 pflanzte der Arzt Dr. Campbell, er war es auch der die ersten Teesamen aus China herausgeschmuggelt und den Teeanbau in Darjeeling begründet hatte, die ersten Pflanzen.

Puttabong ist nicht nur einer der ältesten, sondern auch einer der größten Darjeelinggärten und erstreckt sich in 5 Divisionen auf einer Länge von 20km von der Stadt Darjeeling bis zur Staatsgrenze von Sikkim.  Der Name Puttabong bedeutet übersetzt übrigens in etwa: „Haus der grünen Blätter“.
Für den Bioanbau werden diverse Leguminosenarten sowie spezielle Gräser kultiviert, die den Boden verbessern, an den steilen Hängen festhalten und als wertvolle Stickstofflieferant dienen.  Daneben wurde eine großangelegte Kompostwirtschaft etabliert. Nicht ganz einfach in dieser Höhenlage und bei den vielen Steilhängen. Für die Düngung wird neben dem Kompost auch Kuhdung von den lokal gehaltenen (heiligen) Kühen genutzt. Auf freien Flächen werden zudem lokale Kräuterarten gezielt angebaut, aus denen vor Ort flüssige Pflanzenstärkungsmittel hergestellt werden.

 

Einige Zahlen zu Puttabong:
Tee-Anbaufläche:  436 Hektar
Erntemenge pro Jahr: 245 Tonnen Tee
Anzahl Arbeitskräfte:  1476

 

Essen bei Haut und Haar

Essen bei Haut und Haar - Geschichte zum 30 jährigen FirmenjubiläumEines Tages wurde ich in Kalkutta von Geschäftsfreunden zum Abendessen eingeladen. Ich bräuchte mich nicht besonders schick zu machen, es ginge aber zu einem ganz besonderen Essen.

Zunächst dachte ich mir nichts Besonderes dabei, als ich pünktlich mit dem Auto vom Hotel Kenilworth, in dem ich abgestiegen war, abgeholt wurde.  Wir fuhren durch den von dickem Abgasqualm geschwängerten, gewaltigen Abendverkehr des Molochs Kalkutta ostwärts.

Mit der Zeit wurde der Qualm und der Smog immer dichter, nicht nur wegen der abgaswolkenspeienden Taxen und der mit einigen Brettern und vielen Juteschnüren zusammengebundenen und –gehaltenen Lastwagen.

Am Abend, wenn es nicht mehr ganz so brütend heiß ist, steigt der Lebenspuls der Stadt auf den Strassen und Gehwegen nochmals für einige Stunden kräftig an. Die Armen kochen auf fauchenden Petroleumkochern ihr Essen. Die noch Ärmeren kochen auf dem offenen Feuer mit Kuhdung, den sie  tagsüber mit den Händen zu Fladen geformt und an die nächstbeste Wand zum Trocknen geklebt haben. Diejenigen, die noch weniger als nichts haben, betteln und hoffen, dass sich jemand ihrer erbarmt.

In kaum einer anderen Stadt der Welt, die ich gesehen und erkundet habe (und das waren im Laufe der Jahrzehnte eine ganze Menge), habe ich einen ähnlichen Mikrokosmos des menschlichen Daseins so konzentriert und so eng nebeneinander erlebt. Vom unermesslichen Reichtum und Luxus bis zur erbärmlichsten Armut.

Wir fuhren weiter. Die dämmrige Straßenbeleuchtung leuchtete immer weniger, je weiter wir fuhren, bis sie zum Schluss gar nicht mehr vorhanden, oder im immer dichteren Smog einfach nicht mehr zu sehen war. Jedenfalls wurde es immer dusterer, die Gegend immer ärmer und ich wunderte mich schon sehr, wo wir hier etwas essen gehen sollten.

Der Gestank, der durch das offene Fenster hereinwehte, wurde immer impertinenter und veränderte sich vom dieselrußig-stinkenden Smog hin zu einem infernalischen Gestank nach verbrannten Haaren. Diese stammten vom Gerbeprozess und wurden einfach überall verbrannt.
Kurz: Wir waren im Gerberviertel von Kalkutta angekommen. Im schwachen Dämmerlicht der einzigen Straßenlaterne im Umkreis von hunderten Metern war kaum etwas zu erkennen. Zu riechen allerdings schon.

Ich fragte, ob sich der Fahrer vielleicht verfahren hätte. „Nein, wir sind vollkommen richtig“ beschieden mir meine Begleiter. „Hier gibt es das beste chinesische Essen in der ganzen Stadt“. Aha, dachte ich mir. Ist das nun eine Art Mutprobe, oder wie soll ich das deuten und vor allem, wie soll ich denn diese üblen hygienischen Verhältnisse überstehen?

Meine Begleiter klärten mich auf, dass dies das Tangra Gebiet, das Gerberviertel sei, und dass die Gerbung von Leder fest in chinesischer Hand sei. Über 350 Gerbereien gehen auf engstem Raum dem alten Handwerk nach, wobei die Haare und andere Bestandteile mühsam von den Häuten der geschlachteten Tiere abgeschabt, die Häute in stinkende Gerberbrühen eingelegt und so haltbar gemacht werden. Alle Abfälle werden anschließend in den schmalen Gassen verbrannt. So stinkt es hier Tag und Nacht so infernalisch, dass einem mehr als einmal der Atem stockt.

Für Inder sei diese Gerbertätigkeit in aller Regel nicht geeignet, wegen der Religion und deren Kastendenken. Wieder einmal musste ich mir eine der vielen Regeln des Hinduismus erklären lassen. Außer vielleicht die allerunterste Kaste, die Unberührbaren, könne kein gläubiger Hindu mit Tierhäuten umgehen, das verbiete die Religion. Deshalb würde diese Arbeit eben von den Chinesen gemacht. Dazu muss man wissen, dass Kalkutta und West-Bengalen ein Zentrum der Lederindustrie mit zehntausenden von Arbeitsplätzen ist. Sehr viele Lederwaren, wie z.B. Geldbörsen, werden hier auch für den Export nach Deutschland hergestellt.

„Aber wo kann man denn hier in diesem Chaos essen – wo gibt es ein Restaurant?“, wollte ich wissen.

Es gäbe hier viele und in der ganzen Stadt sehr berühmte Restaurants, in denen man das beste HAKKA-Essen serviert bekomme. „Es ist vielleicht auf den ersten Eindruck etwas befremdlich hier“. Immerhin das gestand man mir zu. Wir gingen also in fast völliger Dunkelheit zu einer Tür, durch deren Spalt etwas Licht hindurchschimmerte.

Als sich die Tür öffnete, stand inmitten eines vielleicht 4x4m großen Raumes ein gewaltiger Wok mit mindestens eineinhalb Metern Durchmesser, unter dem ein noch gewaltigeres Feuer loderte. Die Hitze schlug einem förmlich wie eine Keule entgegen. Im Wok selbst brodelte siedendes Öl. Ein Chinese mit einer Art Lendenschurz und nacktem Oberkörper rührte Berge von Krabben und anderem Meeresgetier im siedenden Öl und frittierte sie.

Von Tischen war nichts zu sehen. Eine kleine, sehr schmale und sehr steile Treppe führte durch eine Art Falltür in das Obergeschoss. Dass die Treppe so schmal war, hinderte jedoch das Restaurantpersonal nicht daran, auf den Stufen auch noch das benutzte Geschirr zu stapeln, neben dem wir uns mühsam einen Weg nach oben bahnten. Die Deckenluke war so eng, dass ich nur mit Mühe hindurchpasste.

Wir erreichten einen kleinen, niedrigen Raum, in dem ein laut surrender Ventilator es auch nicht schaffte, der gewaltigen Hitze einige Grade Kühle abzutrotzen. In diesem Raum stand ein rot lackierter Holztisch mit zwei ebenfalls rot lackierten Sitzbänken. Unter und hinter den Bänken, aber auch auf dem Tisch stapelten sich Berge von abgenagten Knochen. Just als ich mir überlegte, wie die wohl hierher kommen, warf einer der vier Chinesen, die am Tisch saßen, einen gerade abgenagten Knochen hinter sich. Das sei so „Tischsitte“ hier, wurde ich aufgeklärt.

Ganz ehrlich: ich probiere ja fast alles aus, was man essen kann. Von Schlangen über Waranschwänze vom Grill über frittierte Heuschrecken, habe ich alles schon einmal verkostet. Aber was ich hier sah, das übertraf nicht nur alles bislang erlebte, sondern es überstieg auch meine Vorstellungskräfte deutlich.

Die Chinesen am Tisch standen auf, rülpsten nochmals kräftig und stiegen die Treppe hinunter. Ein Kellner kam, schob die Knochen vom Tisch in einen Eimer und sammelte auch die Knochen vom Boden auf. Die Schüsseln und Teller wurden ebenfalls eingesammelt und auf der Treppe, bei den vielen dort schon stehenden, gestapelt. Mit einem Lappen, der aussah, als hätte seinerzeit schon einer in der Steinzeit damit geputzt, wurde der gröbste Schmutz vom Tisch gewischt.

„Please take a seat Sir! What would you like to eat”, fragte mich der Kellner. Au weia! Weil man ja das machen soll, was die Einheimischen auch machen und weil ich mir überlegte, dass Garnelen und Seafood, die im siedenden Öl frittiert werden, ja nicht gar so kritisch sein sollten, bestellte ich mir „Seafood Hakka style“.

Es dauerte nicht lange, da kam eine große Portion köstlich duftenden Essens auf den Tisch – und es kam auch ein Schweißausbruch nach dem anderen. In kürzester Zeit war ich tropfnass, von der tropischen, schwül-heißen Raumtemperatur, aber auch von den scharfen Speisen. Nachdem ich mittlerweile alle, aber auch wirklich alle europäischen Bedenken über Bord geworfen hatte, probierte ich das Essen. Und es war in der Tat so köstlich und so gut gewürzt, wie ich es kaum irgendwo auf der Welt jemals wieder irgendwo in einem chinesischen Restaurant bekommen habe. Ich wollte sogar noch Nachschlag und habe dem Koch genauestens zugeschaut, wie er im Lendenschurz schwitzend meine Krebse im siedenden Öl schwenkte, tauchte und dann frittiert mit einem Korblöffel entnahm und auf einen Teller kippte. Aus einem Topf kam ein Klatsch Soße hinzu.

Später habe ich dann noch öfter ausdrücklich darum gebeten, dass ich wieder einmal das Essen bei Haut und Haar im Gerberviertel genießen möchte. Und ich habe es immer genossen, und bin noch jedes Mal jämmerlich dabei ins Schwitzen geraten.

 

Ein tolles Rezept, direkt aus dem Tangra Distrikt in Kalkutta (chinesisches Gerberviertel), habe ich aufgeschrieben und übersetzt. Lesen Sie hier!

 

 

REZEPT: Hakka Chilifisch

Dieses Rezept stammt direkt aus dem Tangra Distrikt in Kalkutta (chinesisches Gerberviertel). Dort habe ich es aufgeschrieben und übersetzt. (Ralph Munz)

 

Vobereitungszeit ca. 10 Minuten
Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel

 

Zutaten (4 Personen):

  • 500 g Fischfilet (Kabeljau, Pangasius oder ähnliches geht gut – es schmeckt auch toll mit Hummerkrabben)
  • 1 TL Olivenöl
  • Öl zum Fritieren – ideal ist Erdnussöl
  • 8-10 scharfe, rote Chilischoten entkernt und in feine Streifen geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel in Würfel geschnitten
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 50g) in feine Scheibchen geschnitten
  • 1 Paprikaschote rot, entkernt und in Streifen geschnitten
  • 2 Teelöffel dunkle Sojasoße
  • 1 Teelöffel Austernsoße (optional – ich finde aber, dass sie unbedingt dazu gehört)
  • ½ TL Zucker(Hinweis: Im Originalrezept kommt noch Natriumglutamat hinzu, aber das vermeide ich und es ist auch nicht nötig)

Marinade:

  • 2 TL Limonensaft – es geht auch Zitronensaft
  • ½ Teelöffel Salz
  • Pfeffer aus der Mühle (Nr. 26514)
  • 2 zerstoßene oder gehackte Knoblauchzehen

Frittier-Teig:

  • ½ Tasse Maisstärke
  • 1 Ei
  • Salz nach Belieben
  • Wasser

 

Zubereitung:

Aus Limonensaft, Salz, Pfeffer und dem grob gehackten Knoblauch eine Marinade anrühren. Den Fisch für 15 Minuten in die Marinade einlegen, dazwischen mal wenden und die Marinade gut auf dem Fisch verteilen.

Die Zutaten für den Frittierteig mit Wasser zu einer sämigen Masse anrühren (ca. 4 Teile Wasser auf einen Teil Stärke). Den Fisch aus der Marinade nehmen und in die Teigmasse tunken, bis er überall bedeckt ist. Dann im siedenden Öl für ca. 2 Minuten frittieren. Herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

In einer Pfanne, oder noch viel besser einem Wok, ein wenig Öl bis kurz vor den Rauchpunkt erhitzen (sehr gut eignet sich hier Erdnussöl), die Zwiebeln für ca. 30 Sekunden im Öl „pfannenrührenbraten“. Knoblauch und Ingwer zufügen und weiter rührend braten, Die Paprikastreifen zugeben. Dann die Chilis hinzufügen und für 1-2 Minuten weiter garen. Von der Flamme nehmen und auf die Seite stellen.

In einem weiteren Wok (oder die schon vorbereiteten Speisen aus dem Wok auf einem vorgewärmten Teller kurz zwischenlagern) ein wenig Öl erhitzen und die frittierten Fischstücke dazugeben. Die Soja- und die Austernsoße zufügen, zum Kochen bringen und für eine Minute weiterkochen. Das warm gestellte Gemüse hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.

Sofort servieren! Entweder mit Reis oder mit gebratenen Chowmein-Nudeln. Das Gericht schmeckt auch toll als Snack ohne Beilagen. Dann etwas weniger Sauce zubereiten und etwas trockener servieren.

Vorsicht: dieses Gericht ist wirklich sehr scharf und original. Wer es weniger scharf mag, der reduziert besser die Menge der Chilies.

 

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